Silber am Col Raiser

Beim „Gardenissima“ im Grödner Tal fährt das Team Bayerwald auf Platz zwei

Frauenau/Grödner Tal. Nach zweijähriger Corona-Pause konnte heuer wieder der „Gardenissima“ im Grödner Tal gestartet werden, der längste Riesenslalom der Welt mit sechs Kilometern Länge. Für die Alpin-Cracks des SC Frauenau war es die vierte Teilnahme – und zugleich die erfolgreichste. In der Teamwertung landete das Team Bayerwald auf dem Trepperl. In einer Gesamtzeit von 22:48,49 Minuten belegten die Waidler den zweiten Platz.

Die SC-Mannschaft wurde diesmal mit Rennläufern aus Bodenmais, Passau und Chammünster, Nachwuchsläufern des Skiverbandes Bayerwald um Trainer Patrick Weghofer und nicht zuletzt DSV-Athlet Alexander Schmid verstärkt. Insgesamt 27 Starter aus dem Bayerwald waren daher am Start auf über 2518 Metern Höhe. Die traditionelle Riesenslalom-Strecke auf der Seceda/Col Raiser wies einen Höhenunterschied von 1050 Metern auf und hatte eine Länge von stattlichen sechs Kilometern. „Die Zeiten waren im Vergleich zu den Vorjahren rund dreißig Sekunden langsamer. Es hatte zuvor viel Neuschnee gegeben und die Piste war daher wesentlich stumpfer und langsamer“, sagt Skiverbands-Vize Patrick Zens, der diesmal in der Klasse „Master A2“ in 4:50,06 Minuten auf den neunten Rang landete und damit als sechster den Cut unter die fünf besten Mannschaftsmitglieder knapp verfehlte. Er zeigte sich dennoch durchaus zufrieden: „Schön, dass wir Alex Schmid für unser Team gewinnen konnten. Das schmälert aber die Teamleistung keineswegs, denn selbst ohne Alex hätte es für Silber in der Mannschaft gereicht“, informiert er. Die Lorbeeren für das Team Bayerwald verdienten sich: Alexander Schmid (4:12,63, Rang sechs unter den Weltcupläufern); Nicole Zemann (4:36,59); Tom Heider, (4:37,27); Andreas Schwarz (4:38,36) und Maximilian Eller (4:43,64).

„Das war wieder ein rundum gelungener Saisonabschluss‘“, so das Fazit der SC-Chefs Stephan Heider und Michael Kapfhammer, die bislang bei allen Rennausflügen ins Grödner Tal mit von der Partie waren. Auch einen Wermutstropfen gab es: Nachdem 2019 „Pavel“ (Heini Zens) nicht im Ziel ankam, sah diesmal sein „Ersatzmann“ nicht einmal das Starthäuschen: Sturz und Knieverletzung am Freitag vor dem Rennsonntag.

Sportlich schlug man sich seitens des Skiclubs und Skiverbandes Bayerwald hervorragend. Neben Silber in der Teamwertung, gelang auch Tom Heider (SC Frauenau) in der Herrenklasse (ohne FIS-Punkte) der zweite Platz. Ebenfalls Silber holte Nicole Zemann (SC Zwiesel) in der Kategorie „Jugend ohne FIS-Punkte“ und Sidonie Lentner (SC Passau), die erste von knapp 700 Startern, holte sich in der Klasse Master D/bis D 10, mit und ohne FIS-Punkte, sogar den Sieg. Andreas Schwarz (SC Winzer) und Maximilian Eller (SC Vilsbiburg) landeten in der Klasse „Jugend“ (mit FIS-Punkten) auf den sechsten und siebten Platz. Franz Buchecker vom SC Langfurth holte in der Kinderklasse mit beachtlicher Zeit von 4:50,06 Bronze. Schnellster Läufer beim Gardenissima war einmal mehr Weltcupläufer Christoph  Innerhofer (Italien). Die Siegerzeit: 4:07,14 Minuten.

https://plus.pnp.de/lokales/heimatsport_regen/4282084_Silber-am-Col-Raiser.html

 

Bilder und Bericht Heinrich Zens und Stephan Heider

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