Jubiläum im September: „100 Jahre Skiverband Bayerwald in 100 Minuten“

 

„100 Jahre Skiverband Bayerwald in 100 Minuten“ unter diese Vorgabe stellt das Präsidium des lokalen Dachverbandes für den Skisport das im September anstehende Jubiläum. Die Vorplanung dazu wurde im Verbandsausschuß vorgestellt, bei der neben dem Bericht des Präsidenten auch die Tätigkeitsinfos der Sportlichen Leiter und Referenten im Mittelpunkt standen.

Am 24. September soll das im Vorjahr der Pandemie zum Opfer gefallen Jubiläum im Donaucenter Schubert in Osterhofen stattfinden. Zwischen 350 und 400 Gäste erwartet der Skiverband so Max Gibis. Darunter als Hauptredner Bayerns Innen – und Sportminister Joachim Herrmann. Aktuell sieht die Planung ab 18 Uhr das Eintreffen der Gäste und um 19 Uhr den Beginn der Feierlichkeit vor. In einer Diskussionsrunde mit jungen und älteren Ikonen des regionalen Skisportes soll dessen Entwicklung vorgestellt werden. Zum Abschluss wird dann die federführend von Ehrenpräsident Klaus Köppe verfasste Chronik vorgestellt.

„Es waren zwei harte Jahre, die von den Einschränkungen der Pandemie gekennzeichnet waren“ so Max Gibis seinen Rückblick einläutend. Erst zum Ende des vergangenen Winters hat sich die Situation verbessert als mit viel Engagement und kreativen Entwicklungen den Coronavorgaben konform einige Wettbewerbe stattfinden konnten. „Zuvor waren die Vereine zurückhaltend wegen der Vorgaben und deren oft nicht kalkulierbaren Auswirkungen.  „Wir schafften es die Kinder für den Sport trotz der Einschränkungen zu begeistern, dafür mein Dank an alle Betreuer, Trainer und Sportlichen Leiter“ so der Skiverbandspräsident. Die Ergebnisse waren bei den Saisonsiegehrung ablesbar, bei denen etliche Ehrungen ausgesprochen werden konnten und die drei Olympioniken besonders hervorgehoben werden konnten.

„Auch in der Mitgliederentwicklung zeigt sich die Pandemie deutlich. Während viele andere Skiverbände enorme Mitgliedereinbußen verzeichnen kommen wir mit einem bauen Auge davon, so MdL Max Gibis auf rund 3,8 Prozent weniger Mitglieder blickend. Der Bayerische Skiverband (BSV) hat dazu reagiert und mit etlichen Angeboten eine Hilfestellung erarbeitet um diese Tendenz aufzuhalten und wieder sportliches Leben in die Vereine zu bekommen. Beim Skiverband Bayerwald wird das in den vergangenen Jahren aufgebaute und sich bewährte dezentrale System mit regionalen Trainingsstützpunkten nach wie vor gefördert, der Fokus aber wieder verstärkt auf die originäre Aufgabe mit der Förderung des Nachwuchsleistungssportes gelegt.

Im Alpinbereich kann man aktuell auf zwei Europacupläufer und weiter drei Athleten in den Kadern des BSV und DSV blicken In der Schülermannschaft sind acht Athleten und in der Jugendmannschaft neun Athleten aktiv. Die fünf Stützpunkte sind mit acht Trainern besetzt, so Markus Schwarz. Ziel ist es zudem eine Rennserie zu installieren, um dann in einer Bayerwaldmeisterschaft anzutreten. Ein personeller Wechsel hat sich bei der hauptamtlichen Stelle ergeben, nachdem Karl Köppl nach Berchtesgaden zum Europacupteam wechselt und Patrick Weghofer seine Nachfolge antritt, so der sportliche Leiter.

„Wir konnten alle Wettbewerbe abhalten“ informierte Josef Schneider. Bei den Biathleten berichtete er von einer durchwachsenen Saison, nachdem man aktuell keine Kaderläufer im Schülerbereich habe, im Jugendbereich aber deren vier, wovon zwei dem Sport ade sagten. Das Training, so der sportliche Leiter wird von sieben Trainern gestaltet, wobei fünf vom BSV finanziert werden. Anfang Mai konnte mit dem Training begonnen werden bei dem 16 Athleten im Kleinkaliberbereich und 30 im Luftgewehrbereich agieren.

Trotz vieler Einschränkungen und insbesondere den Absagen vor Weihnachten konnten beim Lehrteam Alpin 800 Skiverbandsmitglieder eine Aus – oder Fortbildung absolvieren, so Mario Sigl. Neu ist die Vorgabe des DSV und BSV, dass eine Fortbildung nunmehr alle zwei Jahre zu absolvieren ist. Das Team, so dessen Leiter, bilden aktuell 24 Ausbilder, davon zwei Neuaufnahmen. „Drei gehen in Kürze zur Qualifikation für das Bundeslehrteam“ so Mario Sigl.

Im Bereich Nordisch konnten überregional alle Wettbewerbe abgehalten werden, wobei aus dem Skiverband zwischen zehn und fünfzehn Athleten an den Start gingen und mit guten Erfolgen sich auch bestens präsentieret. Das Aushängeschild sei aktuell Albert Kuchler, der in Peking sein Olympiadebut gab. Trainiert wird laut Wolfgang Uhrmann an drei Stützpunkten mit 30 Athleten im Schüler und Jugendbereich. „Wir müssen wieder leistungsorientierter werden und auch bei den Vereinen diesen Gedanken verinnerlichen“ so Wolfgang Uhrmann.

„Es war ein arbeitsreicher Winter“, rekapitulierte Werner Reischl. „Die neue Eisspur auf der Schanze half uns, das Training konstant über den Winter durchzuziehen“, so der Sportliche Leiter. Die Athleten schafften bei regionalen und überregionalen Wettkämpfen Topplatzierungen in allen Leistungsbereichen, so Werner Reischl erfreut über die Winterbilanz, die nur vom Rücktritt von Severin Freund getrübt war.

Zum Ende der Verbandsausschußsitzung durften sich Johannes Götz und Kurt Hobelsberger noch über eine Auszeichnung für deren langjähriges Wirken im diesem Gremium des Skiverbandes freuen.

 

Foto:

 

Johannes Götz und Kurt Hobelsberger wurden von Max Gibis für ihr Wirken im Verbandsausschuß geehrt.

Foto: Richard Richter

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