Hohenzollernstadion genießt guten Ruf als Trainingsstätte

Das Hohenzollernstadion am Großen Arber hat einen anerkannt guten Ruf als Trainingsstätte.

Dass diese so ist dazu haben insbesondere die in den letzten Jahren getätigten Investitionen ihren wesentlichen Beitrag geleistet um das Sportgelände zur Nummer drei in Deutschland werden zu lassen. Partizipieren können davon auch die verschiedenen Veranstaltungen die auf dem Landesleistungszentrum dadurch durchgeführt werden können und bei den deutschen Biathlonmeisterschaften nicht zuletzt dadurch die Spitzensportler an den Start gehen.

Im Funktionsgebäude am Hohenzollernstadion gab Hermann Kastl am Montagabend Rechenschaft im Beisein der Vertreter der Kommunen, Landkreise und Vereine, die dem Förderverein Landesleistungszentrum angehören. „Bis heute wurden rund 4 Millionen über den Förderverein  investiert und sind die  überdiesen abgewickelten Bauarbeiten vollständig abgeschlossen“ so der Vorsitzende eingangs. Noch ausstehend sind Fördergelder, die noch heuer erwartet werden.

Alle Anlagen und Gebäude  werden über den Betreiber, die Arberland gGmbH, voll genutzt und  stehen damit einem umfangreichen Trainingsbetrieb zur Verfügung. Neben diesem Kerninhalt wird das Stadion auch zunehmend als Veranstaltungsort genutzt wobei Hermann Kastl unter anderem die

Ausrichtung der 51. Europäischen Forstmeisterschaften mit rund 800 Teilnehmern nannte und den den europäischen Förstern ein unvergessliches Erlebnis bescherte.

Entfallen musste der Bericht der 2017 neu gewählte Geschäftsführerin und Kassiererin Sabrina Dengler.  Kurz nahm Hermann Kastl dann Stellung zum Sportunfall Lena Putz demzufolge ein Richterspruch vorliege und in einer weiteren Verhandlung des Landgericht Deggendorf unter anderem die Schadensersatzfrage noch kläre.

Dank sagte der Fördervereinsvorsitzende allen danken, die dazu beigetragen haben, dass der Ausbau des Skistadions nun in dieser Form vorliegt, angefangen von der Vorstandschaft mit den beiden Landräten Rita Röhrl und Franz Löffler, die mit ihren Kreistagen und Gemeinden voll hinter dem Projekt stehen und mit Bürgschaften den Ausbau absichern, über den Skiverband Bayerwald, der Fürstlich Hohenzollerschen Verwaltung mit Thomas Liebl und nicht zuletzt allen Mitgliedern, die dem Förderverein die Treue halten. Die Kasse wurde von Joachim Haller und Sepp Schmid geprüft und der Versammlung die Entlastung empfohlen, die einstimmig erteilt wurde.

„ Wir müssen die Balance finden zwischen Trainingsnutzung und der der zum Unterhalt der Anlage wichtigen Auslastung durch Nutzer etwa im Bereich Sommerbiathlon“ so Josef Schneider auf eine Art Checkliste verweisend die ein ungestörtes Miteinander ermöglicht. Neben den Wettkämpfen in der zurückliegenden Saison mit dem Höhepunkt Deutsche Biathlonmeisterschaften verwies der Sportwart auch schon auf einen ausgebuchten Februar 2020, in dem schon viele Trainingstage im Kalender stehen. „Wir sind Deutschlands Nummer drei nach Ruhpoldung und Oberhof“ so Josef Schneider diesen guten Zulauf begründend. Im alpinen Bereich informierte Richard Richter unter anderem über die wiedergewonnene hauptamtliche Trainerstelle, die von Karl Köppl ausgefüllt wird.

„Das Stadion ist gut in Schuss“ so Herbert Unnasch auf den optimalen Trainingsbetrieb und die passende Veranstaltungsoption gleichermaßen blickend. Der Ausbau habe den Förderverein eine enorme Anstrengung abverlangt blickte er auf die Bauphase kurz zurück. Auf dieser aufbauend wurde zwischenzeitlich Beschneiungspunkte optimiert und das Gelände in Teilbereichen angepasst als auch die Trainingsausstattung ergänzt. „Dies wurde auch von DSV-Präsident Franz Steindl bei der Deutschen Meisterschaft gewürdigt“ so Herbert Unnasch dessen Präsenz dabei betonend. Damit habe er die Unterstützung für die Jugend demonstriert.

„Wir brauchen wieder Spitzensportler aus der Region“ so sein Appell um dauerhaft auch im Gespräch zu bleiben. Ebenso muss die Anlagen den stetig steigenden Anforderungen permanent angepasst werden um sie auf der Höhe der Zeit zu halten. Er, wie später auch Skiverbandspräsident MdL Max Gibis, nannten dabei unter anderem die Sicherstellung der Stromgrundversorgung, eine Ausleuchtung von 1000 Lux oder eine weiter optimierte Schneeproduktion. „Nur so sei eine dauerhaft hohe Qualität der Trainingsstätte haltbar. Sehr positiv nannte er das gute Zusammenwirken mit dem Deutschen Skiverband, der internationalen Biathlonunion und insbesondere dem Hause Hohenzollern. Verbesserungswürdig sei einzig die Helferstruktur. „Hier wäre eine intensivere und breite Unterstützung  machbar um weiterhin auf diesem Aushängeschild der Region aufbauend darstellen zu können: Der Bayerische Wald kann das“.

„Der ursprünglichen Begeisterung sei die Professionalität gefolgt“ so Helmut Brunner auf die Entwicklung von ehrenamtlich geleisteter Bauphase durch den Förderverein auf die Abwicklung des Unterhaltes durch die Arberland gGmbH eingehend. Dabei sei wichtig neben dem reinen Trainings – und Sportbetrieb auch den wirtschaftlichen Faktor zu beleuchten. Die vielen auswärtigen Mannschaften die das Stadion zu Trainingszwecken belegen erhöhen etwa auch die  Übernachtungszahlen. „Die Region partizipiert von diesem Leuchtturmprojekt“ so der Minister a.D. wie auch Landrätin Rita Röhrl auf die anerkannte Besonderheit des Stadions für die Region hinweisend.

Foto: Hermann Kastl berichtete bei der Mitgliederversammlung des Fördervereines Hohenzollernstadion  über die aktuelle Situation an der anerkannt guten  Trainingsstätte am Großen Arber.

Foto. R. Richter