Die Alpinsparte geht gut vorbereitet in die Saison – Karl Köppl als hauptamtlicher Trainer wieder im Skiverband tätig

Gut vorbereitet geht die Alpinsparte des Skiverbandes Bayerwald in die anstehende Saison. Strukturell zeigt sich der Alpinbereich derart, dass das Stützpunktkonzept verfeinert wurde und mit dem Sommer auch wieder die hauptamtliche Stelle besetzt werden konnte.  Karl Köppl übernahm die Funktion und kümmert sich nunmehr wieder um die Kaderläufer und den alpinen Rennbereich.

Die Vakanz in diesem Bereich konnte zum Sommer dieses Jahres wieder  reguliert werden. Die vielen Gespräch von Präsident Max Gibis und Sportwart Markus Schwarz mit dem bayerischen Skiverband führten waren letztendlich von Erfolg gekrönt. Die sportlichen Leistungen der Läufer, die Region an sich aber auch das Stützpunktkonzept des Skiverbandes Bayerwald waren die Faktoren wieder eine hauptamtliche Kraft in den Bayerwald zu entsenden. Und diese konnte mit Karl Köppl einem Eigengewächs und anerkannt guten Trainer besetzt werden, der die letzten beiden Jahre für den Deutschen Skiverband an der Eliteschule des Skisports in Berchtesgaden tätig war.

Der Stützpunkt Trainingsgemeinschaft Geißkopf / Brotjackelriegel  wird in dieser Saison von den drei Trainern Michael Bumberger, Elvira Huber und Andreas Högl betreut. Es trainieren in dieser Saison 28 Athleten an diesem Stützpunkt. „Letzte Saison waren es noch zehn Athlten, in diesem Jahr haben wir einen Zuwachs von 18 Athleten. Dies konnte durch die Umsetzung des Nachwuchs Programms erreicht werden und zeigt einen tollen Erfolg für diese Region“ so Sportwart Alpin Markus Schwarz. Die TG Geißkopf/Brotjackelriegel hat bereits zwölf  Vorbereitungstage auf den Gletschern sowie auf der Reiteralm absolviert. In dieser Trainingsgemeinschaft befinden sich auch bereits Nachwuchsathleten aus der PLR- Region, die in Jonas Schedlbauer zudem einen neuen Referenten im Verbandsausschuss und  zugleich auch verantwortlichen Trainer hat.

Ziel des verantwortlichen Sportwartes Markus  Schwarz sowie des hauptamtlichen Trainers Karl Köppl  ist es diese Region bestmöglich auszubauen, da diese Region am zentralsten Punkt des Verbandsgebietes liegt und auch von den Flachlandvereinen gut erreichbar ist. Ein weiterer Vorteil dieser Region sind die guten Trainingszeiten die von den Liftbetreibern der Geißkopfbahn sowie des Steinberglift zur Verfügung gestellt werden.

Des Weiteren betreibt der Skiverband Bayerwald  Trainingsgemeinschaften am Arber (Trainer Martin  Kasberger und Franz Köppl) sowie in Mitterfirmiansreut (Trainer Karl Köppl und  Tobias Schwarz) wo ebenfalls Athleten des Skiverbands trainiert und betreut werden. Die Verantwortlichen des Skiverbandes Bayerwald im Bereich Alpin sind derzeit auch bemüht um die Region um den  Pröller eine solche Trainingsgemeinschaft wieder aufzubauen. „Dabei sind wir aber auf die Mithilfe beziehungsweise die  Unterstützung von den umliegenden Vereinen angewiesen. Die Region um den Pröller wäre ein wichtiger Hotspot für den Skiverband Bayerwald  da auch dieser für viele Vereine aus dem Flachland sehr gut erreichbar wäre und gute Trainingsmöglichkeiten bietet. Als Trainer wäre dort dann Jonas Schedlbauer vorgesehen“ umschreibt Markus Schwarz die aktuelle Aufgabenstellung.

Die in der letzten Saison neu ins Leben gerufen Regionalcupserie „Brotjackelriegelcup“ wurde sehr gut angenommen. In der Rennserie etwa  90 Athleten am Start. Die Athleten wurden von sieben Vereinen gestellt die diese Serie in Kooperation mit dem Skiverband Bayerwald  durchführen.  Markus Schwarz bedankt sich deshalb für die hervorragende Unterstützung bei den Vereinen. „Hier zeigt sich was machbar ist, wenn sich ein paar Vereine in der Region zusammenschließen und auch ein gemeinsames Trainieren von diesen Vereinen wird hier praktiziert“ so der Sportwart Alpin des Skiverbandes Bayerwald, 

Auch in der Region um Mitterfirmiansreut wird nun eine derartige  eine Regionalcupserie ins Leben gerufen. Das wird der  „Wolfsteincup“  sein, worauf  sich die Verantwortlichen der Vereine WSV Mitterfirmiannsreut, SC Grainet, SC Herzogsreut und  DJK Altreichenau verständigt  haben, nachdem Markus  Schwarz in einer Sitzung in Herzogsreut das Konzept dazu vorgestellt hat. Des Weiteren wurde dabei über mögliche Trainingskooperationen gesprochen wie es auch am Brotjackelriegel praktiziert wird. Auch hier sichert der Skiverband Bayerwald  seine Unterstützung zu.

Es wird ab kommender Saison wieder eine Jugendmannschaft im Skiverband Bayerwald  installiert um auch Athleten nach der Kinder- und Schülerzeit den Rennsport auf FIS-Ebene oder Deutschlandpokal bzw.  DSV- Punkterennen zu ermöglichen. Für Athleten aus diesem Kreis besteht dann auch die Möglichkeit in den Bayerischen Regionalkader aufgenommen zu werden.

Ein weiteres Ziel wird es sein Athleten aus diesem Kreis auf die Trainerschule zu schicken. „In diesem Jahr konnten wir bereits drei Athleten aus dem Skiverband Bayerwald  zur Trainerausbildung C- Leistungssport schicken. Ein besonderer Dank gilt natürlich den Vereinen der angehenden Nachwuchstrainer dass sie das ermöglicht haben“ zeigt sich Markus Schwarz zu diesem Punkt sehr erfreut.

„Der Leistungsportorientierte Nachwuchs ist unser Kerngebiet“ so Max Gibis auch bei der Regionalkonferenz in Deggendorf das zentrale Aufgabengebiet zu definieren. Und dieser Nachwuchs ist aktuell schon bei etlichen Trainingseinheiten in den Alpen unterwegs. So ist die Trainingsgruppe mit Karl Köppl und seinem Co-Trainer Jonas Schedlbauer bereits an etlichen Tagen auf den Gletschern in Sölden unterwegs um sich für die anstehenden Rennen vorzubereiten. Insbesondere stehen  mit dem Deutschen Schülercup U16 und U14 Mitte Dezember und den Rennen am Jahresende am Götschen bereits die ersten Saisonhöhepunkte an, bei denen es gilt sich gut zu platzieren und um gute Zeiten und Punkte zu fahren.

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Das Team das am Geißkopf trainiert hat schon etliche Trainingseinheiten absolviert.

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Mit der Kadermannschaft sind Karl Köppl und Jonas Schedlbauer als Trainer in der Saisonvorbereitung.