Claudia Wittmann Zweite bei Weltcup-Auftakt

Inlineskater aus Bayerwald bei Rennen in Turnov in Tschechien – Gleich in Top Ten platziert

Claudia Wittmann inmitten ihrer Nationalmannschaftskollegen und der beiden Nationaltrainer Emil Schmohl (links) und Peter Schödlbauer (rechts).

CHAMMÜNSTER (hh/chi). Mit dem Rennen zum Bayerwald-Inline-Cup in Gerzen hat die Saison für die Inline-alpin-Sportler aus dem Bayerwald begonnen, am letzten Wochenende fand nun auch der Start in die internationalen Rennserien mit Läufen zum tschechischen CILA-Cup am Samstag sowie zum Weltcup am Sonntag in Turnov in Tschechien statt. Die Rennläufer des FC Chammünster sowie Florian Rabenbauer vom ASV Arrach hatten die Anreise auf sich genommen, wollen sie ja ihre guten Platzierungen des letztjährigen Weltcups wiederholen oder noch verbessern.
So gingen vom FC Chammünster zehn Sportler an den Start zum CILA-Cup, quasi zum Einfahren auf der neuen Strecke für das wichtige Rennen am Sonntag, wo’s um Punkte für den Gesamtweltcup im Inline-alpin-Sport im Slalom ging. Wie gesagt, die tschechischen Organisatoren haben eine neue Strecke für die Wettbewerbe gefunden, die breiter als die bisherige ist und ein gleichmäßiges Gefälle hat, was sie berechenbarer macht. Da kommt es auf die Kurssetzung drauf an, wie schwierig die Läufe werden.

Gleich zu Beginn der Weltcup-Rennen im Inline-alpin-Sport schaffte Claudia Wittmann vom FC Chammünster Rang zwei und den Sprung aufs Treppchen.

Auf jeden Fall kamen die Bayerwaldler schon ganz gut zurecht mit dem neuen Kurs, wagten aber beim „Warmfahren“ für das Sonntagrennen am Samstag noch nicht alles. Trotzdem konnte Elisabeth Schödlbauer ihr Rennen nicht beenden. Beste der FCClerinnen war wieder einmal Routinier Claudia Wittmann, die im Vorjahr Platz zwei im Gesamtweltcup gewonnen hatte, und nun beim CILA-Cup auf einen guten vierten Rang fuhr. Die anderen Starterinnen des FCC kamen nicht unter die besten Zehn, aber landeten im vorderen Mittelfeld: 12. Magdalena Gruber, 13. Laura Kögl, 14. Katharina Hoffmann, 26. Luzia Gruber, 28. Julia Hübert und die Jüngste, Anna Münch, kam auf Platz 32. Bei den Herren schaffte Maximilian Schödlbauer einen 7. Rang, Christoph Gruber, noch Schüler, wurde 33, Florian Rabenbauer 12.
Wie erwähnt, diente das Rennen am Samstag vor allem als Auftakt für das Weltcup-Rennen am Sonntag auf gleicher Strecke. Der erste Lauf des Slaloms wurde vom tschechischen Trainer Zdenek Pospisil mit 30 Toren flüssig gesteckt, so dass die Läuferinnen und Läufer kaum Probleme hatten. Die Minstacher Starter landeten dabei im vorderen Drittel des Feldes. Für den zweiten Durchgang setzten die deutschen Nationaltrainer Emil Schmohl und Peter Schödlbauer die Tore schon anspruchsvoller, weil drehend, so dass doch einige Läufer ihre Schwierigkeiten hatten. Doch Claudia Wittmann konnte hier ihre Klasse ausspielen und fuhr mit der zweitbesten Zeit noch vom fünften auf den zweiten Platz nach vorne, nur geschlagen von der an diesem Tag überragenden Marion Seitz vom DAV Neu-Ulm. Auch die anderen FCCler verbesserten sich gegenüber dem Vortag fast alle: Lara Kögl wurde 9., Katharina Hoffmann kam auf Platz 11, Luzia Gruber Platz 19, Anna Münch Platz 24, Elisabeth Schödlbauer Platz 31; ausgeschieden sind Magdalena Gruber und Julia Hübert und Maximilian Schödlbauer hatte im zweiten Durchgang einen Patzer und kam so nur auf Rang 31. Leider schied auch Florian Rabenbauer aus.
Insgesamt konnten die FCCler aber schon wichtige Punkte im Rennen um den Gesamtweltcup einfahren. Jetzt gilt es, diese Positionen zu halten oder auszubauen. Nächste Rennen sind an diesem Wochenende ein Parallelslalom in Arrach, gefolgt vom zweiten Weltcup-Rennen in Mezibori/Tschechien, einer ganz neuen Strecke im Weltcup-Zirkus.