Skiverband Bayerwald vergibt Nachwuchsförderpreis an WSV Eppenschlag
Der Nachwuchsförderpreis wurde 2006 durch den Skiverband Bayerwald ins Leben gerufen, um dem Nachwuchsmangel entgegenzutreten.

Der Vorsitzende des Skiverbands Bayerwald, Hans Plötz, gratuliert dem WSV Eppenschlag, hier vertreten durch den 1. Vorsitzenden Christoph Reith, und übergibt den Nachwuchsförderpreis in Form eines Skirollerpaar und der entsprechenden Urkunde.
Mit diesem Preis wird seither derjenige Verein ausgezeichnet, der im jeweiligen Jahr die aktivste Nachwuchsarbeit betrieben hat. Maßstab hierbei stellte in der Wertung für das Jahr 2009 die Anzahl der Teilnehmer an Wettkämpfen sowie deren Platzierung dar.
Wie bereits in den Jahren zuvor, sicherte sich auch im Jahr 2009 der WSV Eppenschlag diese Auszeichnung. Insgesamt 438 Wertungspunkte standen zuletzt auf dem Punktekonto der Eppenschlager – 87 Punkte Vorsprung vor dem zweitplatzierten Verein SC Zwiesel. Die Preisverleihung, die in diesem Jahr mit einem Paar Skiroller versehen wurde, fand am vergangenen Montag im Rahmen der am Arbersee ausgerichteten Bayerwald-Staffelmeisterschaften statt. Der Präsident des Skiverbands Bayerwald, Hans Plötz, ließ es sich hierbei nicht nehmen, den Preis persönlich an die zahlreich vertretenen Skilangläufer aus Eppenschlag zu überreichen. Plötz sprach hierbei sehr anerkennend über den Siegerverein und lobte dessen Leistungen im Bereich der Nachwuchsarbeit.
Der WSV Eppenschlag mit seinen derzeit rund 500 Mitgliedern ist bereits seit annähernd 30 Jahren im Nordischen Skisport eine feste Größe im Bayerwald. Die stetigen Erfolge des Vereins sind begründet in der kontinuierlichen Vereinsarbeit, bei der sich eine große Aktivenzahl über Jahre hinweg behaupten konnte. Den Höhepunkt hatten die Eppenschlager Nordischen im Rekordwinter 2005/2006: In dieser Saison umfasste die Sparte Langlauf über 40 Nachwuchsaktive. Als überaus positiv ist zu werten, dass trotz der drei anschließenden schneearmen Winter, in denen in Eppenschlag keine Loipenziehung möglich war und die Aktiven stets zu auswärtige Trainingsorten reisen mussten, der WSV nach wie vor als Langlaufhochburg gilt. Zurückzuführen ist dies auf den unermüdlichen Einsatz der Eppenschlager Nordischen, angeführt von Spartenleiterin Uschi Peindl und ihrem Ehemann Josef Peindl, die mit ihrer Begeisterung vorbildlich seit Jahren das Training führen. Welch ein Erfolg für einen Verein, der drei Jahre lang am Ort kein Schneetraining durchführen kann und trotzdem die Wertung des Nachwuchsförderpreises überlegen gewinnt.

