Nachwuchsarbeit beim Skiverband
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Gerhard Richter
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stellv. Sportwart
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Masters: Rückblick und Ausblick
Alter schützt vor Vollgas nicht!
Alter schützt vor Vollgas nicht!
Je oller, desto doller!
Was weiß ist, ist fahrbar!
Diese oder andere markige Parolen sind die Leitsprüche der Mastersfahrer.
Von einigen für verrückt erklärt, von anderen bewundert, so ziehen wir im Winter von einem Wettkampfort zum anderen.
So waren es heuer wieder bis zu 500 Seniorenrennläufer aus ganz Europa, Übersee und zum Teil auch aus Australien und Neuseeland, die an den Mastersrennen teilnahmen.
Die Rennen in Europa begannen im Dezember am Patscherkofel und endeten im März mit der WM in Piancavallo.
Dazwischen fanden noch die internationale Bayerische und die Deutschen Meisterschaften am heimischen Götschen in Bischofswiesen statt.
Der Skiverband Bayerwald war stets mit einer respektablen Anzahl von Aktiven vertreten. Die Bayerwaldfarben vertraten (in alphabetischer Reihenfolge):
- Albert Appel
- Klaus Bergmann
- Max Binder
- Peter Draxler
- Heinz Feldmeier
- Christian Höllmüller
- Sidonie Lentner
- Herbert Löw
- Willi Mittermeier
- Ernst Paletar
- Christian Plesa
- Isabella Reiter
- Max Reiter
- Maximilian Reiter
- Heinz Schönbrunner
- Andy Wensauer
Auch die Erfolge blieben nicht aus.
So holte Andy Wensauer bei den Deutschen Meisterschaften am Götschen sowohl im Slalom, als auch im Riesenslalom den Titel des Deutschen Meisters. Außerdem wurde er Bayerischer Meister im Riesenslalom.
Maximilian Reiter errang in seiner Altersklasse bei der DM einen 1. (RS) und einen 2. Rang (SL).
Ich konnte bei den Deutschen und bei den Bayerischen Meisterschaften jeweils einen zweiten Platz verbuchen, Peter Draxler und Christian Höllmüller standen ebenfalls als dritte ihrer Altersklassen auf dem Stockerl.
Höhepunkt der abgelaufenen Saison war natürlich das World Masters Criterium im italienischen Piancavallo.
Über 550 Teilnehmer aus 23 Nationen hatten für die Rennen gemeldet. Es wurden die Titel im Slalom, Riesenslalom und Super- G in den jeweiligen Kategorien vergeben.
Der Deutsche Skiverband ging mit 69 Rennläufern an den Start, 9 davon kamen vom Skiverband Bayerwald.
Das DSV-Team landete mit 22 Medaillen hinter Österreich und Italien auf Platz drei des Medaillenspiegels, mit dazu beigetragen hat Andy Wensauer, der im Slalom Vizeweltmeister wurde.
Die weiteren Teilnehmer des SV Bayerwald erzielten achtbare Ergebnisse bei einer Konkurrenz, die ihres Gleichen sucht.
Wenn man uns auch manchmal etwas belächelt – auch im Seniorenbereich wird Spitzensport geboten.
Alle diese Läufer, ob erst 30 Jahre oder schon über 90 jung, sind infiziert mit dem Rennvirus, also praktisch nicht heilbar!
Jeder bringt eine Portion Ehrgeiz mit, aber über allem steht die Liebe zu einem faszinierenden Sport, der über politische Grenzen hinweg verbindet, keine Sprachbarrieren kennt und die Kameradschaft fördert. Zudem sind die meisten Athleten aus dem Masterszirkus in ihren Heimatvereinen und -verbänden als Funktionäre und Trainer tätig und geben so ihre langjährige Erfahrung an die junge Generation weiter.
Der Terminplan für kommende Saison steht bereits fest, die einzelnen Rennen sind schon vergeben. In Europa beginnt die Saison am 12./13 Dezember in Kaprun mit zwei Super - G, nachdem im September schon in Brasilien und Chile zwei Bewerbe stattgefunden haben.
Insgesamt stehen 31 Rennen auf dem Programm.
Alle, die Interesse am sportlichen Seniorenskilauf haben, können mich natürlich jederzeit kontaktieren um genauere Informationen zu erhalten.
Internationale Termine und Informationen sind auch nachzulesen auf der Seite der FIS www.fis-ski.com.












